Jesus spricht: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben.“ Joh. 11, 25-26
Roman Serbin wurde am 01.09.1950 als ältester Sohn von 11 Kindern geboren. Die Eltern waren zu jener Zeit in Sibirien in der Verbannung.
1957 zogen sie nach Kasachstan und er beendete die Schule nach der 8. Klasse in Almata.1966 begann er in der Ukraine eine Ausbildung zum Schuhmacher und fand dort eine Gemeinde. Er bekam von einem Gemeindeglied eine Prophetie, dass er den Psalm 25 lesen solle. Er wurde gläubig und widmete sein Leben für den Dienst. Er hatte als überzeugter Christ in der UdSSR den Wehrdienst verweigert, wodurch er ins Gefängnis musste. Dort überlebte er Mordanschläge und Gott redete durch ihn. Er fastete und verteilte sein Essen an seine Mitinsassen. Nach ca. zwei Jahren wurde er früher entlassen.
Er heiratete seine Frau Valentina 1975 in Odessa und sie bekamen 1976 ihren Sohn. Kurz danach konnten sie von dort ausreisen. Nach einigen Umzügen wohnten sie dann in Bayreuth und absolvierten 1983 die Bibelschule im Glaubenszentrum in Wolfenbüttel. Da die Vorfahren der Mutter aus Darmstadt kamen und seine Eltern und Geschwister im Jahr 1988 nach Deutschland einreisen durften, zogen sie nach Bensheim um. Einige Missionsreisen in die Ukraine, Übersetzungen von Predigten, Gemeindeältester der Missionsgemeinde Heppenheim, Mitglied im Vorstand der Odenwälder Heidenmission, das Gitarre spielen im Gottesdienst, predigen in der Gemeinde, Straßenevangelisation und verschiedene Hilfeleistungen für Glaubensgeschwister, gehörten mit zu seinem Dienst. Nach kurzer, schwerer Krankheit ist er am 19. Dezember 2024 heimgegangen. Roman war ein sehr hilfsbereiter und selbstloser Mensch, ein treuer Bruder und Freund.
Möge sein Andenken ein Segen sein!