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Wohlverdienter Ruhestand

"Und ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich! Jes. 6,8

Liebe Missionsfreunde,

mit dem oben genannten Vers möchten wir in unserem ersten Rundbrief des Jahres beginnen.

Gerne erinnere ich mich an unsere jährlichen Missionskonferenzen, bei denen immer viele Geschwister aus nah und fern zu Gast waren. Im Jahr 1996, am Ende der Konferenz, fand ein Aufruf zur Mission statt, dem ich, mit der Stimme Gottes in meinem Herzen, folgte. Ich wollte mich da gebrauchen lassen, wo der Herr es für mich vorgesehen hatte.  Zu dieser Zeit war ich vollzeitlich berufstätig, verheiratet und hatte einen 10-jährigen Sohn. Wo es möglich war, brachte ich mich in den Aktivitäten der Gemeinde und der Mission ein und bat Gott um seine Führung.  Im Jahr 1998 flog ich das erste Mal auf die Philippinen. Die Aufenthalte waren sehr gesegnet und erfüllt von Gottes Wirken. Als Beauftragte der Mission, pflegte ich zunächst den Kontakt zu den Paten und sorgte für die Unterstützung der Kinder in unseren Kinderheimen.

Für die Ukraine-Arbeit half ich beim Packen von Hilfsgütern. Nachdem ich von unserem Missionsleiter Pastor Peter Assmus den Auftrag erhielt unser Kinderdorf in Ghana zu besuchen, folgten regelmäßige Reisen im Wechsel auf die Philippinen und nach Afrika. Wenn internationale Gäste bei uns zu Besuch waren, fuhr ich mit ihnen zu Gemeinden, in denen sie dienten. Seit 35 Jahren arbeiten mein Mann und ich in der Mission und der Missionsgemeinde Heppenheim mit. Seit 2020 bin ich im Missionsbüro tätig und habe die Arbeit von unserem Missionsleiter und Pastor Peter Assmus hauptverantwortlich übernommen. Er ist kurz nach unserem 60-jährigen Jubiläum in seinen wohlverdienten Ruhestand gegangen.

Wir sind von Herzen dankbar für jeden Einzelnen von euch, die ihr unseren Dienst im Gebet und mit euren Gaben unterstützt. Es liegen noch viele Aufgaben vor uns, aber wir sind zuversichtlich, dass der Herr, der das Werk begonnen hat, es auch weiterführen wird, bis zur Vollendung. Und ich schließe mit unserem Motto, das unverändert bleibt:

„Wir bleiben an der Arbeit, bis unser Herr Jesus Christus wiederkommt.“

Ursula Herzog-Germann