Adam kannte Gott von Angesicht zu Angesicht. Doch nach der Sünde wurden er und seine Frau aus dem Garten vertrieben – die Trennung erfolgte.
Die Frage nach der Bedeutung von Gottes Plan liegt in der verborgenen Botschaft des 1. Buches Mose (Genesis):
- Adam = Mann ist
- Seth = bestimmt
- Enosh = zu sterben
- Kenan = mit Leid; doch
- Mahalalel = der gesegnete Gott
- Jared = wird herabkommen
- Henoch = und lehren
- Methuselah = sein Tod bringt
- Lamech = den Verzweifelten
- Noah = Trost und Ruhe
Simeon wartete auf den Christus des Herrn
Simeon, der gerecht und gottesfürchtig war, dem der Heilige Geist offenbarte, dass er nicht sterben würde, bevor er den Christus des Herrn gesehen hätte, konnte schließlich sagen:
„Herr, nun lässest du deinen Knecht in Frieden fahren, nach deinem Wort; denn meine Augen haben dein Heil gesehen, welches du bereitet hast vor allen Völkern.“ Lukas 2,29–31
Auch die Prophetin Hanna pries Gott und redete von Jesus zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.
„…die Prophetin Hanna… pries Gott und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.“ Lukas 2,36
Auch Johannes der Täufer hatte Fragen. Er ließ Jesus fragen: „Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?“ Matthäus 11,3
Jesus antwortete: „Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt; und glückselig ist, wer sich nicht an mir ärgert.“ Matthäus 11,3–6
„Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.“ Psalm 46,2
Darum heißt es weiter: „Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken, wenngleich das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen.“ Psalm 46,3–4
Und dennoch: „Dennoch soll die Stadt Gottes fein lustig bleiben mit ihren Brünnlein, die die Heiligen des Höchsten sind.“ Psalm 46,5
„Gott ist bei ihr drinnen, darum wird sie fest bleiben; Gott hilft ihr früh am Morgen.“
Psalm 46,6
Der Psalm endet mit der Zusage: „Der Herr Zebaoth ist mit uns; der Gott Jakobs ist unser Schutz.“ Psalm 46,8
Du bist noch hier – durch Gottes Gnade
Du hast Situationen überlebt, von denen du dachtest, dass sie dich zerbrechen. Du hast geweint. Du hast Fragen gestellt. Es gab für dich Tage, an denen du nicht wusstest, wie es für dich weitergehen soll. Aber durch Gottes Gnade bist du immer noch hier. Vergiss nie, durch wie viele Gebete Er dich durchgetragen hat. Du bist nicht stark, weil dich nichts verletzt hätte. Du bist stark, weil der Schmerz in dir nicht das letzte Wort hatte.
Vielleicht haben dich Menschen missverstanden oder Lügen verbreitet. Vielleicht hat man dich verletzt und sich nie entschuldigt. Du musst dich nicht rächen für den Schmerz, den man dir zugefügt hat. Gott sah, was passiert ist, und Er kennt dein Herz. Du musst nicht bitter werden, um zu beweisen, dass man dich verletzt hat. Einige Kämpfe werden dadurch gewonnen, dass das Verhalten von jemand anderem dich nicht beeinflusst. Der gleiche Gott, der dich gehalten hat, hält dich auch jetzt.
Haben wir die erste Liebe verlassen?
Wir haben im letzten Gottesdienst von der Offenbarung gehört und uns gefragt, ob wir die erste Liebe verlassen haben. Jesus hat Petrus gefragt, nachdem Er auferstanden war: „Simon Jona, hast du mich lieber, als mich diese haben?“ Petrus antwortete: „Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebhabe.“ Jesus sprach zu ihm: „Weide meine Lämmer!“ Dann fragte Jesus ihn ein zweites Mal: „Simon Jona, hast du mich lieb?“ Petrus antwortete: „Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebhabe.“ Jesus sprach zu ihm: „Weide meine Schafe!“ Zum dritten Mal fragte Jesus: „Simon Jona, hast du mich lieb?“ Petrus wurde traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal fragte: „Hast du mich lieb?“ Und er sagte: „Herr, du weißt alle Dinge, du weißt, dass ich dich liebhabe.“ Jesus sprach zu ihm: „Weide meine Schafe!“ Johannes 21,15 ff.
In Vers 19 sprach Jesus zu Petrus: „Folge mir nach!“ Petrus fragte, was mit Johannes sei. Jesus antwortete: „Was geht es dich an? Folge du mir nach!“
Wem sollen wir folgen? An wen haben wir Fragen?
Es gibt viele Konferenzen und Veranstaltungen, an denen Evangelisten, Prediger, Lehrer und Propheten zu Gast sind. Es gibt das Internet mit zahlreichen Clips und den unterschiedlichsten Ansichten und Lehren. Wohl dem, der die Geister unterscheiden kann. Es gibt viel Dunkelheit um uns herum, die wir in dieser Welt wahrnehmen. Deshalb müssen wir das Wort Gottes suchen, den Vater und Jesus Christus lieben und uns vom Heiligen Geist leiten lassen. Er wird uns in alle Wahrheit führen.
Folge Jesus nach
Bei all unseren Fragen, inmitten von Leid, Verwirrung, unterschiedlichen Lehren und der Dunkelheit dieser Welt bleibt eine entscheidende Frage:
Lieben wir Jesus Christus?
Und sind wir bereit, Ihm nachzufolgen?
Gottes Wort weist uns den Weg. Der Heilige Geist führt uns in alle Wahrheit. Und derselbe Gott, der uns bisher getragen hat, wird uns auch weiterhin halten.
„Folge du mir nach!“ – Johannes 21,22
Ursula Herzog Germann
27.09.2026