Hast du Jesus noch von Herzen lieb? Bist du dankbar, dass Er in dir lebt? Wann hast du Ihm das letzte Mal gedankt – für den Tag deiner Rettung? Dafür, dass Er dich gesucht und gefunden hat? Dass dein Name im Buch des Lebens steht? Und für all die Hilfe, die du in deinen Nöten erfahren hast – dafür, dass Er dein Fundament war und es bis heute ist?
Komm zurück zu deiner ersten Liebe. Verliebe dich neu in Jesus. Unser Herz soll wieder für Ihn brennen. Ein Zeichen dafür, dass wir lau geworden sind, ist, dass andere Dinge plötzlich wichtiger werden. Die Zeit mit der Bibel, das Gebet oder der Gottesdienst rücken in den Hintergrund.
Hat Jesus noch den ersten Platz in deinem Leben?
Er hat den Himmel verlassen, um dich und mich zu retten – damit wir eines Tages für immer bei Ihm sein dürfen. Viele Menschen wollen wie Gott sein, aber Gott wurde Mensch. Am Kreuz hat Er den Sieg errungen. Durch den Heiligen Geist hat Er Wohnung in unserem Herzen genommen. Er will uns von innen verändern, damit wir Ihm immer ähnlicher werden.
Jesus kam nicht in äußerer Herrlichkeit, sondern in Armut. Er kam für die Ausgestoßenen, für die Schwachen, für die, die in den Augen der Welt nichts galten. Und Er weist niemanden ab. Im Gegenteil: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid – ich will euch erquicken.“
Jesus lebte nicht, um Menschen zu gefallen, sondern zur Ehre Gottes. Er sprach klar aus, was nicht in Ordnung war. Er war kein Mensch, der Dinge beschönigt oder um den heißen Brei herumredet. Er ist der, der in Liebe die Wahrheit sagt – ehrlich, klar und ohne Bedingungen. Und genau das brauchen wir: die Wahrheit. Denn die Wahrheit macht frei – frei von Bindungen, die uns zerstören. Doch jede Wahrheit braucht Menschen, die den Mut haben, sie auszusprechen.
Wir sind nicht berufen, Menschen zu gefallen, sondern Gott.
Wer nur den Menschen gefallen will, kann kein Diener Gottes sein.
Und wer Freund der Welt sein will, stellt sich gegen Gott und ist Sein Feind. Darum brauchen wir Ehrfurcht vor Jesus Christus. Er ist heilig – und auch wir sind zur Heiligkeit berufen. „Christ“ bedeutet, zu Christus zu gehören. Wenn du sagst: „Ich bin Christ“, dann vertrittst du Ihn in dieser Welt.
Er hat dich teuer erkauft. Darum lebe auch so. Jesus ist dein Vorbild. Lass Seine Liebe durch dein Leben sichtbar werden. Lass die Welt sehen, wie schön Er ist – durch dein Reden und dein Handeln. Wie zeigt sich deine Beziehung zu Jesus in deinem Alltag? Nicht nur am Sonntag – sondern in deiner Familie, am Arbeitsplatz, in deinen Freundschaften? Und wie sieht deine persönliche Zeit mit Ihm aus?
Jeder Alltag ist anders. Jeder Mensch hat seine eigenen Herausforderungen. Aber Jesus sieht dich ganz persönlich. Er sieht nicht nur die Menge – Er sieht das einzelne Schaf.
Er kennt dein Herz. Er kennt deine Gedanken. Und Er wartet darauf, dass du zu Ihm kommst und sagst: „Herr, ich will neu anfangen mit Dir. Zeige mir Deinen Weg.“ Wie verbringst du deine Zeit? Wie suchst du die Begegnung mit Gott? Jesus selbst begann Seine Tage im Gebet. Er suchte die Gemeinschaft mit dem Vater. So darf es auch bei uns sein: den Tag mit Jesus beginnen, mit Ihm reden, Ihn anbeten und in seinem Wort lesen. Dort begegnen wir Seiner Liebe und Seiner Barmherzigkeit.
Kurz vor dem Kreuz sehen wir, wie sehr Jesus gerungen hat. Er betete mit ganzer Hingabe, bis zur Erschöpfung. Er wusste, welche Last auf Ihn zukam – die Sünde der ganzen Welt. Deshalb: Geh mit deiner Schwachheit zu Ihm.
Er kann sie in Stärke verwandeln. Er kann Wunder tun in deinem Leben.
Doch noch größer ist das, was durch Seine Wunden geschehen ist: Heil und Rettung sind für uns möglich geworden.
Wenn du frei werden willst von den Lasten deines Lebens, dann sei ehrlich vor Gott. Öffne Ihm dein Herz ganz. Gebet bedeutet, alles vor Ihm auszuschütten. Wir sind Seine Kinder. Wir dürfen Ihm sagen, was uns bewegt. Jesus hört nicht auf, dich zu lieben. Seine Liebe hört nicht auf, sie reicht bis in die Ewigkeit.
„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass Er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ (Johannes 3,16)
„Es ist vollbracht.“ (Johannes 19,30) Der Weg zum Vater ist offen. Es gibt nichts Größeres, als sich mit Jesus zu beschäftigen – Ihn zu suchen, Ihn anzubeten, mit Ihm zu reden und Ihm zu sagen: „Ich liebe Dich.“ Und sei gewiss: Das gute Werk, das Er in dir begonnen hat, wird Er auch vollenden.
„Es ist vollbracht.“ (Johannes 19,30)
Helmut Germann
26.04.2026